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Bestellnummer: 9783402129517

Das Prager Münzkonsortium 1622/23

Ein Kapitalgeschäft im Dreißigjährigen Krieg am Rand der Katastrophe

Autor
Steffen Leins
Verlag
Aschendorff Verlag
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 208 Seiten, Sprache: Deutsch, 231 x 159 x 15mm
Böhmen, zu Beginn des Jahres 1622. Gerade hatte Kaiser Ferdinand II. den Aufstand der einheimischen Adligen blutig niedergeschlagen. Doch es stand ein kriegerischer Konflikt bevor, der drei Jahrzehnte dauern und halb Europa beschäftigen sollte. In
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Produktbeschreibung

Böhmen, zu Beginn des Jahres 1622. Gerade hatte Kaiser Ferdinand II. den Aufstand der einheimischen Adligen blutig niedergeschlagen. Doch es stand ein kriegerischer Konflikt bevor, der drei Jahrzehnte dauern und halb Europa beschäftigen sollte. In dieser Lage belastete den Habsburger eine Finanzkrise aufs äußerste. So gestattete er zwei Privatbankiers aus Prag, das Währungswesen mehrerer Länder über ein Konsortium zu pachten. Ehrgeizige Höflinge hatten den Monarchen von diesem schwerwiegenden Schritt überzeugt. Sie versprachen ihm, rasch Geld für den erwarteten Krieg zu schaffen, indem die Silbermünze mit Kupfer gestreckt würde. Dieses scheinbar geschickte Vorgehen zeitigte indes ungeahnte inflationäre Folgen. Das Buch zeichnet Zustandekommen und katastrophale Konsequenzen einer der größten Kapitaltransaktionen des Dreißigjährigen Krieges, ja der neuzeitlichen Geschichte nach. Steffen Leins hat klärendes Licht in jenes lange als "geheimnisvoll" geltende Geschäft gebracht und die Beteiligten wie ihre Beweggründe aufgedeckt.