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Bestellnummer: 9783898705028

Das Wurzacher Schloss 1940-1945 - ein kleines Kapitel europäischer Geschichte

Kriegsgefangene im Oflag VC - Zivilinternierte aus Jersey - Jüdische Häftlinge aus Bergen-Belsen

Autor
Gisela Rothenhäusler
Verlag
Fink Kunstverlag Josef
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 384 Seiten, Sprache: Deutsch, 269 x 218 x 27mm
Das Bad Wurzacher Schloss, 1723-1728 und 1750 im Auftrag des Hauses Waldburg-Zeil-Wurzach errichtet und ab 1924 von den Salvatorianern als Internat und Lateinschule betrieben, wurde nach seiner erzwungenen Schließung in den Kriegsjahren 1940-1945 Teil
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Produktbeschreibung

Das Bad Wurzacher Schloss, 1723-1728 und 1750 im Auftrag des Hauses Waldburg-Zeil-Wurzach errichtet und ab 1924 von den Salvatorianern als Internat und Lateinschule betrieben, wurde nach seiner erzwungenen Schließung in den Kriegsjahren 1940-1945 Teil des NS-Lagersystems. 1940-1942 diente es zunächst als Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere, ab Ende 1942 als Internierungslager für mehr als 600 Männer, Frauen und Kinder von der britischen Kanalinsel Jersey und im Winter 1944/45 schließlich als Zwischenstation für rund 70 niederländische Juden aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die Historikerin Gisela Rothenhäusler, langjährige Lehrerin am Salvatorkolleg Bad Wurzach, hat es sich in ihrer breit angelegten Untersuchung zur Aufgabe gemacht, diese kurze, aber wechselvolle Zeitspanne in der Geschichte des Bad Wurzacher Schlosses aufzuarbeiten. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen dabei stets Schicksal und Alltag der hinter Stacheldraht festgehaltenen Menschen. Basierend auf einer Fülle von Akten und persönlichen Dokumenten sowie Gesprächen mit Betroffenen, entfaltet sich das spannungsreiche, aber auch von positiven persönlichen Erfahrungen geprägte Nebeneinander des Lagers im Schloss, der Bürger in der Kleinstadt Wurzach und des "Wehrertüchtigungslagers" im Schlosspark. Zugleich verankert die Autorin die Lagergeschehnisse auf dem Hintergrund des Kriegsgeschehens der NS-Zeit und macht deutlich, dass Entscheidungen über das Lager immer wieder in den höchsten Ebenen der Wehrmacht und des NS-Staates getroffen wurden - ein Stück Lokalgeschichte als Spiegel der großen Politik.