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Bestellnummer: 9783932752407

Die katholischen Dorfkirchen des Eichsfeldes in kurmainzischer Zeit (1670 - 1802)

Autor
Erika Dittrich
Verlag
Mecke Druck und Verlag
Produktinformation
Herausgeber: für Verein, Goldene Heimatverein, Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 640 Seiten, Sprache: Deutsch, 246 x 172 x 40mm
Zwischen 1670 und 1802, als das Eichsfeld als gr¿¿es zusammenh¿endes Gebiet der Kurmainzer Streubesitzungen wegen seiner speziellen territorial-konfessionellen Situation nicht nur als katholische Enklave inmitten eines protestantischen Umfeldes
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Produktbeschreibung

Zwischen 1670 und 1802, als das Eichsfeld als gr¿¿es zusammenh¿endes Gebiet der Kurmainzer Streubesitzungen wegen seiner speziellen territorial-konfessionellen Situation nicht nur als katholische Enklave inmitten eines protestantischen Umfeldes, sondern auch im Erzstift selbst eine Sonderstellung einnahm, entstanden in diesem Landesteil mehr als 100 Dorfkirchen neu. Die Autorin, die mit der vorliegenden Arbeit zum Dr. phil. promovierte, schuf mit ihrer Dissertation die erste eigenst¿ige Kunsttopographie der katholischen Dorfkirchen des Eichsfeldes, die in der Zeit nach dem Ende des 30j¿igen Krieges und vor dem Beginn der preu¿schen Herrschaft und der S¿larisation erbaut wurden und gr¿¿enteils noch heute das Bild der Eichsfeldorte pr¿n. Mit ihrer Darstellung verfolgt sie eine dreifache Zielsetzung: - Aufnahme des historischen Bestandes an d¿rflicher Sakralkunst; - Analyse von Baukonjunktur, Baumotivation und Bauinitiatoren; - Untersuchung der Architektur der Dorfkirchen und ihrer Ausstattung hinsichtlich der Verbreitung katholischer Glaubensinhalte. In einer einleitenden Er¿rterung werden zun¿st die landes- und kirchenpolitischen Konstellationen mit ihren Auswirkungen auf die Baupolitik in dieser Zeit beschrieben. Danach wendet sich die Autorin einzelnen Kirchenbauten zu und fragt nach Charakteristika der architektonischen Formen und bei den Ausstattungsst¿cken und somit nach einer eigenst¿igen Kunsttopographie der eichsfeldischen Dorfkirchen. Die wichtigsten Daten zu den einzelnen eichsfeldischen Kirchen, die auch Grundlagen f¿r weitere Forschungen bieten, sind in einem angef¿gten Katalog monographisch zusammengestellt. In einem dritten Hauptabschnitt wendet sie sich zentralen Aspekten zu, in denen die Sakralarchitektur als Medium theologischer und politischer Inhalte verstanden wird. Hier wurde vor allem das Verh¿nis von Liturgie und Kunst, die Wechselbeziehung von Kunstwerken in der Messe und innerhalb vielf¿iger Fr¿mmigkeitsformen im Kirchenraum untersucht. Die Erkenntnis, da¿die in den Jahren 1670 bis 1802 entstandenen katholischen Dorfkirchen des Eichsfeldes als territorial gebundene und eigenst¿ige Ausformungen anzusehen sind, die den Bed¿rfnissen und M¿glichkeiten einer Landgemeinde entsprechen, ist u.a. Ergebnis der grundlegenden Besch¿igung mit einer Vielzahl von Quellenwerken und Sekund¿iteratur in der Einheit mit konkreter Ortspr¿nz. Erstmalig zusammenh¿end bietet das Werk in Text und Bild tiefgr¿ndige und vielseitige Informationen ¿ber die Architektur und sakrale Ausstattungsst¿cke der 101 in den letzten knapp anderthalb Jahrhunderten Mainzer Herrschaft errichteten Eichsfelder Dorfkirchen.

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