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Bestellnummer: 9783895640131

Die protestantische Dialogkomposition in Deutschland zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach

Eine stilkritische Studie

Autor
Michael Märker
Verlag
STUDIOPUNKT-VERLAG
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 162 Seiten, Sprache: Deutsch, 238 x 167 x 17mm
Michael Märker setzt sich mit einer Gattung auseinander, die eine entscheidende Rolle bei der Etablierung des geistlichen Konzerts und der Entwicklung der geistlichen Kantate spielte: mit der protestantischen Dialogkomposition.
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Produktbeschreibung

Michael Märker setzt sich mit einer Gattung auseinander, die eine entscheidende Rolle bei der Etablierung des geistlichen Konzerts und der Entwicklung der geistlichen Kantate spielte: mit der protestantischen Dialogkomposition. Als in und nach dem 30jährigen Krieg die protestantische Konfession sich ausbreitete und verfestigte, wuchs das Bedürfnis nach einer gleichsam lebensnahen Darstellung des Evangeliums im Gottesdienst. Der Dialog gewann dabei eine wichtige, zeitweise dominierende Stellung in der Kirchenmusik. Er wurde Textmodell für die Dialogkomposition als neuer Typus musikalischer Werke, die ihre Wurzeln vor allem im jungen italienischen Oratorium und in der deutschen motettischen Evangelienvertonung hatte. Die bedeutendsten geistlichen Dialogkompositionen stammen von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach. Sie markieren zugleich Eckpunkte der Tradition dieser Gattung. Die Darstellung berücksichtigt jedoch auch weniger gewichtige, aber weit verbreitete Kompositionen, aus der Feder etwa Andreas Hammerschmidts, Johann Rudolph Ahles und Wolfgang Carl Briegels. REZENSION: "Die Fülle der zu berücksichtigenden Werke wird durch eine konzentrierte Darstellung bewältigt, die auf Entwicklungsprozesse ebenso eingeht wie auf ausgewählte Einzelstationen. Im Mittelpunkt stehen Analysen exemplarischer Einzelwerke, die durch längsschnittartige Überblicke sinnvoll ergänzt werden, während Systematisierungsversuche zu Recht im Hintergrund bleiben. Diese Dialog-Gattungsstudie von Märker ist insgesamt ein gelungenes Beispiel, wie die Aufarbeitung der gesamten geschichtlichen Ausdehnung einer ,Gattung' die musikalische Analyse (auch die Bach-Analyse) weiterbringen kann, indem jene geschichtlichen wie individuell-kompositorischen Horizonte eröffnet werden, auf die alle Einzelinterpretationen angewiesen bleiben." (Meinrad Walter in Musik und Kirche 6 (1996)

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