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Bestellnummer: 9783902744142

Die Urkraft der Göttin

Weibliche Lebenswerte in Religion, Kultur und Gesellschaft

Autor
Anton Grabner-Haider
Verlag
Verlagshaus Hernals
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 146 Seiten, Sprache: Deutsch, 208 x 145 x 10mm
Die Frühzeit der Kulturen war von der Idee einer großen Göttin geprägt, sie war die "Urmutter" des Lebens und der weibliche "Urgrund" des Kosmos. Im Laufe der Entwicklung wurde die große Göttin der Fruchtbarkeit und der Erotik von den männlichen
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Produktbeschreibung

Die Frühzeit der Kulturen war von der Idee einer großen Göttin geprägt, sie war die "Urmutter" des Lebens und der weibliche "Urgrund" des Kosmos. Im Laufe der Entwicklung wurde die große Göttin der Fruchtbarkeit und der Erotik von den männlichen Göttern der Herrschaft und des Krieges verdrängt. Mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben für viele Menschen diese Gottesbilder an Plausibilität und Zustimmung verloren. Anton Grabner-Haider zeigt, wie eine von weiblichen Werten und Lebensformen geprägte Religion und Spiritualität aussehen kann. Er weist auf die Vielfalt religiöser Erfahrungen und auf den beginnenden Dialog der Religionen und der Kulturen hin. Darüber hinaus erhalten die LeserInnen Anregungen zur Gestaltung neuer Riten.
Informationen zum Autor
Univ.-Prof. Dr. Anton Grabner-Haider, geboren 1940 in Pöllau (Österreich). Studium der Theologie und Philosophie in Graz, Tübingen, Bonn, Münster und Wien. Professor für Religionsphilosophie an der Universität Graz. Autor von mehr als vierzig Büchern, die in neun Sprachen übersetzt wurden. Grabner-Haider engagiert sich im Dialog der Kulturen, in der kritischen Kulturwissenschaft und in der Philosophischen Lebensberatung.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . 9 1. WARUM ÜBERHAUPT RELIGION? . . . . . . 13 Naturalismus oder Religion? . . . . .. . 13 Die Physik und das Göttliche . . . . . . 15 Die Vielfalt der Bilder . . . . . . . . 18 2. DIE ANFÄNGE DER RELIGION . . . . . . 23 Spuren des mythischen Weltbildes . . . . 23 Spuren des Göttlichen . . . . . . . . . 25 Erfahrungen des Unverfügbaren . . . . . 28 Die vielen Göttinnen und Götter . . . . 32 Die späte Dominanz der männlichen Götter 34 3. DIE GROSSE GÖTTIN . . . . . . . . . . 37 Urbilder des Weiblichen . . . . . . . . 37 Die hellen und die dunklen Seiten . . . 40 Spuren im Alten Orient . . . . . . . . . 44 Griechische Göttinnen . . . . . . . . . 47 Die römischen Göttinnen . . . . . . . . .50 Alteuropäische Göttinnen . . . . . . . . 54 Die christliche Maria . . . . . . . . . .57 4. DIE VIELEN GÖTTER . . . . . . . . . . 61 Männliche Götter der Griechen und Römer .61 Alteuropäische Götter . . . . . . . . . .65 Die göttlichen Paare . . . . . . . . . . 67 Die göttlichen Töchter . . . . . . . . . 68 Die göttlichen Söhne . . . . . . . . . . 70 5. DIE ERFAHRUNG DES GÖTTLICHEN . . . . 73 Das Größere und Stärkere . . . . . . . . 73 Übersetzung in heutige Lebenswelten . .. 75 Die Urkraft des Weiblichen . . . . . . . 77 Die Wiederkehr der großen Göttin . . . . 79 Die neue Rolle der Männer . . . . . . . .87 Neuinterpretation christlicher Lehren . .90 6. SPIRITUALITÄT UND LEBENSFORM . . . . .97 Neue Gestalten des Göttlichen . . . . . .97 Ziele des gelingenden Lebens . . . . . . 101 Neue religiöse Lebensformen . . . . . . .103 Entstehen neuer Mythen . . . . . . . . . 106 Das kreative Spiel der Geschlechter . . .108 7. NEUE RITEN DES LEBENS . . . . . . . . 111 Intentionen von Riten . . . . . . . . . .111 Riten der Lebensphasen . . . . . . . . . 113 Riten des sozialen Lebens . . . . . . . 120 Riten des Alltags . . . . . . . . . . . 125 Riten der Sexualität . . . . . . . . . . 128 8. WENN DIE GÖTTIN WIEDERKEHRT . . . . . 137 Der Weggang der Göttin . . . . . . . . . 137 Die Wiederkehr des Weiblichen . . . . . 139 Freude am sinnlichen Leben . . . . . . . 141 Kultur des dauerhaften Friedens . . . . 143 Weiterführende Literatur . . . . . . . . 145

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