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Bestellnummer: 9783945256329

Die verschlossene Tür

Kriminalrat Koppens seltsamster Fall

Autor
Frank Arnau, Alfred Döblin, Erich Ebermayer, Manfred Hausmann, Kurt Heuser, Richard Huelsenbeck, Edlef Köppen, Gabriele Tergit
Verlag
Verlag Berlin Brandenburg
Produktinformation
Herausgeber: Erhard Schütz, Belletristik, 104 Seiten, Sprache: Deutsch, 217 x 128 x 15mm
Berlin in den frühen Dreißigerjahren. Die elegante Jessika lässt sich nach einem Opernabend in ihre Grunewald-Villa chauffieren. Zu dumm, dass sie heute allein zu Hause ist - aber halt, an der Garderobe sieht sie die Pelzjacke ihrer besten Freundin
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Produktbeschreibung

Berlin in den frühen Dreißigerjahren. Die elegante Jessika lässt sich nach einem Opernabend in ihre Grunewald-Villa chauffieren. Zu dumm, dass sie heute allein zu Hause ist - aber halt, an der Garderobe sieht sie die Pelzjacke ihrer besten Freundin Marjorie. Jessika ist erleichtert. Doch dann macht sie eine grauenvolle Entdeckung. Gemeinsam mit Frank Arnau, damals höchst populärer Krimiautor, wagte der Herausgeber der Literarischen Welt Willy Haas ein Experiment: Acht renommierte Autoren schrieben in Fortsetzungen einen Kriminalroman. Drei aus dem "Team" - Alfred Döblin, Gabriele Tergit und Richard Huelsenbeck - sind noch heute bekannt, die anderen - Manfred Hausmann, Erich Ebermayer, Edlef Köppen, Kurt Heuser und Frank Arnau selbst - nur noch Connaisseuren ein Begriff. Gedacht als PR-Aktion, um in der Ferienzeit die Leser der Literarischen Welt bei Laune zu halten, wurde der Roman von einem Preisausschreiben flankiert - erster Preis: eine Reise nach Moskau und Leningrad. Von Juni bis August 1932 erschien Woche für Woche eine Fortsetzung der Geschichte im Blatt. Ein Verlauf der Handlung war nicht vorgegeben, jeder der Autoren erhielt die Stücke der anderen zur Kenntnis, er hatte den Faden aufzunehmen und das Stück fortzuspinnen. Heraus kam ein absurdes Neben- und Durcheinander von Schauplätzen, immer neuen Wendungen und Handlungssträngen - heute ein umso gelungeneres Lesevergnügen! Erhard Schütz rekonstruiert im Nachwort die Hintergründe, wie es zu diesem Kollektivroman kam, und ordnet ihn ein in das Zusammenspiel von Presse und Literatur, das kurz vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten einen letzten Höhepunkt hatte.

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