Ein Unternehmen der Kirche.
Bestellnummer: 9783422066335

Francesco Bianchini (1662-1729) und die Anfänge öffentlicher Museen in Rom

Autor
Brigitte Sölch
Verlag
Deutscher Kunstverlag
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 448 Seiten, Sprache: Deutsch, 248 x 184 x 33mm
Francesco Bianchini avancierte unter Papst Clemens XI. zu einem erfolgreichen Höfling und päpstlichen Kurialbeamten. Auch als Wissenschaftler agierte er in einem weiten internationalen Radius. Eine Fülle bislang unbeachteter Handzeichnungen erlaubt es
68,00 * inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 2 Tagen
Ihre Vorteile
  • Schnelle Lieferung
  • Per Rechnung bezahlen
  • Preisvorteile bis 75%
  • 4 Wochen Widerrufsrecht
  • Katalog monatlich

Wir sind zertifiziert:

Fair handeln - Schöpfung bewahren Fairtrade Bio-Siegel der Europäischen Union

Wir empfehlen Ihnen

Produktbeschreibung

Francesco Bianchini avancierte unter Papst Clemens XI. zu einem erfolgreichen Höfling und päpstlichen Kurialbeamten. Auch als Wissenschaftler agierte er in einem weiten internationalen Radius. Eine Fülle bislang unbeachteter Handzeichnungen erlaubt es nun erstmals, sein Projekt eines Museo Ecclesiastico (1703-1710) für den Vatikan zu rekonstruieren. Die Sichtbarkeit der Geschichte bildete die Leitidee dieser neuartigen Museumskonzeption. Das Museum musste zwar vorzeitig aufgelöst werden, seine Disposition wurde jedoch in einer spektakulären Stichserie des Oratorianers Giuseppe Bianchini veranschaulicht. Diese imaginäre Galerie (1752-1754) ist das entscheidende Bindeglied zwischen dem nicht zur Verwirklichung gelangten Museo Ecclesiastico und dem Museo Sacro (1757), das unter Papst Benedikt XIV. als das erste öffentliche Museum im Vatikan eingerichtet worden war. Die Autorin weist den engen Zusammenhang der vatikanischen Museumsplanungen nach und ermittelt deren herausragende Position in der Sammlungs- und Wissenskultur des frühen 18. Jahrhunderts.
Informationen zum Autor
Dr. Brigitte Sölch studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Psychologie in Augsburg. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt in Rom war sie von 2001 bis 2003 als wissenschaftliche Volontärin am Museum für Neue Kunst|ZKM Karlsruhe tätig und arbeitet seit 2003 als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Augsburg. Sie erhielt 2005 den internationalen Premio Federico Zeri für die vorliegende Arbeit, mit der sie 2003 promoviert wurde.

Dieses Produkt finden Sie auch in den Kategorien