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Bestellnummer: 9783402151167

Friedrich Philippi

Historiker und Archivar in wilhelminischer Zeit. Eine Biographie

Autor
Wilfried Reininghaus
Verlag
Aschendorff Verlag
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 347 Seiten, Sprache: Deutsch, 246 x 177 x 30mm
Friedrich Wilhelm Philippi (1853-1930) hat wie kein anderer in der wilhelminischen Zeit die landesgeschichtliche Forschung in Westfalen geprägt. Als Leiter des Staatsarchivs Münster seit 1897, als ehrenamtlicher Vorsitzender der Historischen Kommission
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Produktbeschreibung

Friedrich Wilhelm Philippi (1853-1930) hat wie kein anderer in der wilhelminischen Zeit die landesgeschichtliche Forschung in Westfalen geprägt. Als Leiter des Staatsarchivs Münster seit 1897, als ehrenamtlicher Vorsitzender der Historischen Kommission und der Altertumskommission hat er zahlreiche Projekte angeregt. Als Honorarprofessor in Münster gab er sein Wissen an viele Studierende und Doktoranden weiter. Das Urkundenbuch für Osnabrück, für Westfalen und für das Siegerland gab Philippi ebenso heraus wie das Westfälische Siegelwerk. Er forschte als Diplomatiker zu den Urkunden Kaiser Friedrichs II., als Historiker zu Städten, Handel und Gewerbe des Mittelalters. Corvey wurde von ihm als Thema der regionalen Geschichte wiederentdeckt. Zudem förderte der promovierte Altphilologe die Ausgrabungen in Haltern und begeisterte das Bildungsbürgertum für die Römer in Westfalen.   Die Biographie von Wilfried Reininghaus zeichnet die wichtigsten Stationen von Philippis Leben in Bonn, Münster und Osnabrück nach. Sie führt in Philippis Hauptberuf als Archivar ein und schildert ihn als einen Modernisierer im preußischen Archivwesen. Die einzelnen Themenbereiche seiner Forschungen werden ausführlich vorgestellt, insbesondere seine "Westfälische Geschichte" von 1926. Das Buch holt einen schon fast vergessenen Historiker und Archivar in die Erinnerung zurück, zugleich ist es aber auch ein Beitrag zur Geschichte der Geschichtswissenschaft in Westfalen und in Deutschland. Die Studie stützt sich dabei nicht nur auf die amtliche Überlieferung, sondern bezieht das umfangreiche Familienarchiv mit ein, aus dem auch die zahlreichen Abbildungen stammen.