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Bestellnummer: 9783803019165

Geschnittene Bilder

Zu Ort, Funktion und Entstehungsbedingungen des Reliefs in schwäbischen Kirchen zwischen 1715 und 1780

Autor
Ulrike Weiß
Verlag
Wasmuth Ernst Verlag
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 272 Seiten, Sprache: Deutsch, 264 x 197 x 25mm
"Geschnittene Bilder" - fig¿rliche, szenische Reliefs in Kirchen der katholischen Gebiet Oberschwabens und des Bodenseeraumes aus der Stilperiode des Rokoko - werden in diesem Werk erstmals zusammenh¿end dargestellt. Vor allem in Klosterkirchen
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Produktbeschreibung

"Geschnittene Bilder" - fig¿rliche, szenische Reliefs in Kirchen der katholischen Gebiet Oberschwabens und des Bodenseeraumes aus der Stilperiode des Rokoko - werden in diesem Werk erstmals zusammenh¿end dargestellt. Vor allem in Klosterkirchen, beispielsweise in Zwiefalten, Ottobeuren und St. Gallen, entwickelte sich das Chorgest¿hl bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zum wichtigsten Anbringungsort von Reliefs innerhalb der Kirchenausstattungen. Dessen jahrhundertelang wenig ver¿erter Aufbau wurde umgeformt und neu interpretiert, damit das Dorsal als Schauwand f¿r gro¿ Reliefzyklen fungieren konnte. Durch die Art der Rahmung, der Komposition und der Raumgestaltung werden die Reliefs als Bilder inszeniert. Wie ein Gem¿e verm¿gen sie einen illusion¿n Bildraum vorzuf¿hren, bleiben dabei jedoch stets greifbar dreidimensional. Alle wichtigen s¿ddeutschen Bildhauer des untersuchten Zeitraums sind auch als Reliefplastiker hervorgetreten. Vorgestellt werden Georg Anton Machein, Johann Joseph Christian, Joseph Anton Feuchtmayer und sein Mitarbeiter und Nachfolger Johann Georg Dirr sowie Johann Georg Wenzinger. In der Analyse ihrer Arbeiten werden zum einen allgemeine formale Entwicklungen des s¿ddeutschen Reliefs im 18. Jahrhundert sichtbar gemacht, zum anderen die pers¿nlichen Eigenarten der einzelnen Bildhauer herausgearbeitet und die unterschiedlichen Wurzeln ihres jeweiligen Reliefstils aufgezeigt. Die schw¿sche Kunst des Rokoko erweist sich dabei keineswegs als abgeschlossene Kunstlandschaft, von grundlegender Bedeutung sind die Beziehungen nach Bayern und Franken, in die Schweiz, nach B¿hmen und Italien. Recherchen ¿ber Ausbildung und Wanderung der einzelnen K¿nstler f¿hren zur Er¿rterung der komplexen Frage nach der Organisation und Arbeitsweise der schw¿schen Bildhauerwerkst¿en des 18. Jahrhunderts; auch hier erbringt die Zusammenschau von Archivalien und Bildwerken neue Ergebnisse.

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