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Bestellnummer: 109591

Hitlers Kunsthändler

Hildebrand Gurlitt 1895-1956

Autor
Meike Hoffmann, Nicola Kuhn
Verlag
C. H. Beck
Produktinformation
400 Seiten, 14 x 22 cm, gebunden, S/W-Abbildungen, Leseband, Schutzumschlag
Meike Hoffmann und Nicola Kuhn haben mit »Hitlers Kunsthändler« die erste Biographie über Hildebrand Gurlitt vorgelegt. Sie zeigen nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern gehen auch auf den Skandal der heimllichen Kunstsammlung ein.
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Produktbeschreibung

Spannende Biographie über Kunsthändler Gurlitt

Eine aufrüttelnde, aber vor allem bestürzende Lebensgeschichte des schillernden Kunsthändlers Adolf Hitlers.
Meike Hoffmanns und Nicola Kuhns Buch »Hitlers Kunsthändler« ist die erste Biographie über Hildebrand Gurlitt. Sie erzählen die Geschichte eines Geschäftsmannes, der es verstand, trotz widriger Umstände erfolgreich zu sein und sich den Gegebenheiten anzupassen.
In den 1920er Jahren gilt Hildebrand Gurlitt als Pionier der modernen Kunst und wird von seinen Zeitgenossen bewundert. 1930 wird er durch den rechtsradikalen Gegenwind von seiner Stelle als Museumsdirektor des Zwickauer König-Albert-Museums entlassen. Drei Jahre später verliert er erneut seine Stellung. Kurz darauf beginnt er seinen Aufstieg als Kollaborateur und Profiteur im Nationalsozialismus. Durch den Verkauf von »Entarteter Kunst« verschafft er dem Deutschen Reich Devisen. Er zieht bald darauf nach Paris und erobert den Kunstmarkt der besetzten Gebiete. Seinen Reichtum verdankt er dem Verkauf von Gemälden an Hitlers geplantes Museum in Linz. Trotz dieser Vorgeschichte tritt er drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Stelle des Direktors des Kunstvereins in Düsseldorf an.
In der Biographie »Hitlers Kunsthändler« wird auch auf die 2013 bei seinem Sohn Cornelius Gurlitt entdeckte, heimliche Kunstsammlung Gurlitts und den Verbleib der darin befindlichen Kunstwerke eingegangen.
Ein Buch, dass das Leben eines einflussreichen Mannes differenziert schildert.

Über die Autorinnen:
Meike Hoffmann hat sich in zahlreichen Archiven im In- und Ausland über Hildebrand Gurlitts Leben informiert. Sie war Teil der internationalen Taskforce »Schwabinger Kunstfund« und ist Mitarbeiterin der Folgeprojekte, die sich der Erforschung von Gurlitts Kunstsammlung widmen. Die promovierte Kunsthistorikerin arbeitet seit 2006 an der Projektkoordination der Forschungsstelle »Entartete Kunst« an der Freien Universität Berlin. Sie forscht seit vielen Jahren über den Kunsthandel im Nationalsozialismus.
Nicola Kuhn hat Kunstgeschichte und Neuere Geschichte studiert und an der Universität der Künste in Berlin und der Freien Universität Berlin gelehrt. 2013 wurde sie mit Kritikerpreis der hsb Kulturstiftung ausgezeichnet. Sie arbeitet als Kunstkritikerin und Redakteurin des Feuilletons des »Tagesspiegel«.

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