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Bestellnummer: 9783868932089

Institutionsbildung im Islam unter russisch-imperialem Einfluss am Beispiel der Orenburger Geistlichen Versammlung des Mohammedanischen Gesetzes 1788-1860

Autor
Elena Smolarz
Verlag
EB-Verlag
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 446 Seiten, Sprache: Deutsch, 226 x 157 x 32mm
Wie kann eine multikulturelle Gesellschaft in Anbetracht steigender Migrationsströme auf die Dauer stabil bleiben? Einen entscheidenden Lösungsweg stellt die Modifizierung der bestehenden institutionellen Konfigurationen dar. Im Rahmen der vorliegenden
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Produktbeschreibung

Wie kann eine multikulturelle Gesellschaft in Anbetracht steigender Migrationsströme auf die Dauer stabil bleiben? Einen entscheidenden Lösungsweg stellt die Modifizierung der bestehenden institutionellen Konfigurationen dar. Im Rahmen der vorliegenden Monographie werden unter sorgfältiger Auswertung mannigfaltiger Archivdokumenten und Handschriften die Entstehungs- und Etablierungsmechanismen einer muslimischen Institution in einem christlich geprägten Staat erörtert. Die Orenburger Geistliche Versammlung des Mohammedanischen Gesetzes wurde 1788 als zentrale Institution für die Angelegenheiten muslimischer Untertanen im Russischen Reich errichtet. Diese Institution agierte nicht nur als eine ordnende und orientierende Struktur, sondern auch als Interaktionsfeld, das eine komplexe Verflechtung von Interessen, Strategien und Handlungen verschiedener Akteure veranschaulichte und als Partizipationsplattform genutzt wurde. Die Berücksichtigung imperialer, innerinstitutioneller und muslimischer Perspektiven trägt zur Überwindung der nationalhistorischen Diskurse bei. Die Analyse der Interaktionen zwischen imperialen/politischen und muslimischen Akteuren im Bereich der Verwaltung, Rechtsprechung und Religionsausübung rekonstruiert historische Kommunikations- und Handlungsfelder und zeigt innovative Wege für die zukünftigen Aushandlungs- und Umgestaltungsprozesse.
Informationen zum Autor
Elena Smolarz studierte Islamwissenschaft, Osteuropäische Geschichte und Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Bonn, wo sie 2014 ihre Promotion im Fach Islamwissenschaft abschloss. 2012-2014 untersuchte die Autorin im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Kompetenznetzwerks "Crossroads Asia" die erzwungene Mobilität der Sklaven in Zentralasien im 18. und 19. Jahrhundert. Zu den Forschungsschwerpunkten von Elena Smolarz zählen soziale Transformationsprozesse unter kolonialer Herrschaft, historische Anthropologie von Zentralasien, Mobilitätsprozesse, Verflechtungen und Interaktionen in den Grenzregionen des Russischen Reiches.

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