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Bestellnummer: 9783374030637

Prophetenmantel oder Bücherfutteral?

Die persönlichen Notizen in den Pastoralbriefen im Licht antiker Epistolographie und literarischer Pseudepigraphie

Autor
Joram Luttenberger
Verlag
Evangelische Verlagsansta
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 430 Seiten, Sprache: Deutsch, 236 x 167 x 35mm
Die Pastoralbriefe treten in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion wieder verstärkt in den Blick. Ihre literarische und theologische Beurteilung ist jedoch nach wie vor kontrovers. Ausgehend von der Problematik der persönlichen Notizen sind
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Produktbeschreibung

Die Pastoralbriefe treten in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion wieder verstärkt in den Blick. Ihre literarische und theologische Beurteilung ist jedoch nach wie vor kontrovers. Ausgehend von der Problematik der persönlichen Notizen sind ganz unterschiedliche Versuche unternommen worden, die pseudepigraphische Gestalt und Intention der Pastoralbriefe zu erklären. Die vorliegende Arbeit untersucht die literarische und epistolographische Charakteristik der Pastoralbriefe vor dem Hintergrund sowohl antiker literarischer Brieftheorien als auch der dokumentarischen Papyri, um so zu einer Neubewertung dieser Briefe zu gelangen. Da es vor allem um die Beurteilung der persönlichen Notizen und ihrer epistolographischen Funktion geht, liegt ein Schwerpunkt auf dem Vergleich mit dokumentarischen Papyri, die in der bisherigen Pastoralbriefforschung nicht oder nur wenig beachtet wurde, weil man unter der Voraussetzung der Pseudepigraphie eher literarische Interpretationsmuster herangezogen hat. Daher bietet die Untersuchung auch ganz grundsätzliche Erwägungen zur Frage der Pseudepigraphie und Epistolographie sowie der Bedeutung der Papyrologie für die Erforschung des Neuen Testaments. In modern research, the Pastoral Epistles still receive much attention but are also still highly disputed. Focusing on the personal notes in the letters, there have been many attempts to explain the pseudonymity of the Pastorals with regard to genre and intention. In his book, Joram Luttenberger analyzes the literary and epistolographical characteristics of the Pastoral Epistles in light of ancient epistolary theories as well as the documentary papyri in order to re-evaluate the literary character of the letters. The focus on the documentary papyri is particularly interesting, because these corpora have not yet received the attention they deserve. From the common perspective of pseudonymity, literary interpretations of the Corpus Pastorale seemed to be the only appropriate approach. Nevertheless, the papyri shed much interesting light on the Pastoral Epistles and allow a new approach to their interpretation. Therefore, this monograph also raises general issues of the phenomenon of pseudonymity and epistolography as well as the relevance of papyrology for the interpretation of the New Testament.