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Bestellnummer: 9783795426729

Religion und Migration heute

Perspektiven - Positionen - Projekte

Verlag
Schnell und Steiner
Produktinformation
Herausgeber: Jürgen Manemann, Werner Schreer, Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 240 Seiten, Sprache: Deutsch, 246 x 170 x 20mm
In aktuellen Debatten zur Migration wird Religion zumeist als Störfaktor einer erfolgreichen Integrationspolitik wahrgenommen. Diese Einschätzung wird in den folgenden Beiträgen anhand folgender Fragen diskutiert und problematisiert: Bietet nicht
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Produktbeschreibung

In aktuellen Debatten zur Migration wird Religion zumeist als Störfaktor einer erfolgreichen Integrationspolitik wahrgenommen. Diese Einschätzung wird in den folgenden Beiträgen anhand folgender Fragen diskutiert und problematisiert: Bietet nicht gerade das kirchlich verfasste Christentum Heimstätten für Fremde? Besitzt nicht ein politisches System, das eine gewisse Durchlässigkeit zwischen Religion und Politik kennt, das etwa auf einer offenen, wohlwollenden Neutralität zwischen Kirche und Staat beruht, mehr Potenziale für Integration als ein strikt laizistisches System? Führen Prozesse der Migration zur Revitalisierung von Religionen? Welchen Stellenwert hat das Thema "Migration" für das Selbstverständnis von Kirche? Ist Kirche nicht immer in Bewegung? Ist Migration im Sinne der Ortlosigkeit nicht das Milieu von Gotteserfahrung? Den Herausgebern ist es gelungen, namhafte Autoren aus verschiedenen Bereichen zu gewinnen. Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning zum Beispiel hat an der Universität Duisburg-Essen Migrationspädagogik unterrichtet und Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel lehrt "Sozialwissenschaftliche Religionsforschung" in Bochum. Aus muslimischer Sicht schreiben Hamideh Mohagheghi, Lehrbeauftrage für die Religion des Islam an der Universität Paderborn, und Dr. Naika Foroutan von der Humboldt-Universität Berlin. Auch Praktiker aus dem sozialpädagogischen Bereich kommen zu Wort und nicht zuletzt Prof. Dr. Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung mit seinem pointierten Vortrag, der bereits beim Symposium im Mai für langen Applaus gesorgt hatte.

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