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Bestellnummer: 9783374037971

Säkulare Selbstbestimmung versus religiöse Fremdbestimmung?

Zur Kritik an der öffentlichen Debatte um das Beschneidungsritual

Verlag
Evangelische Verlagsansta
Produktinformation
Herausgeber: Michael Wermke, Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 141 Seiten, Sprache: Deutsch, 190 x 167 x 10mm
Ausgelöst durch ein Landgerichtsurteil wurde im Sommer 2012 in der Öffentlichkeit eine intensive Diskussion über die Zulässigkeit der religiösen Beschneidung an Jungen, ein zentrales Ritual des Judentums und des Islam, geführt. Auf diese sog.
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Produktbeschreibung

Ausgelöst durch ein Landgerichtsurteil wurde im Sommer 2012 in der Öffentlichkeit eine intensive Diskussion über die Zulässigkeit der religiösen Beschneidung an Jungen, ein zentrales Ritual des Judentums und des Islam, geführt. Auf diese sog. Beschneidungsdebatte nimmt der Band aus juristischer, philosophischer und theologischer Perspektive kritischen Bezug und untersucht, welches Verständnis von Aufklärung die Befürworter und Gegner des religiösen Beschneidungsrituals ins Feld führen. In dieser Debatte erkennen die Autorinnen und Autoren eine Fragestellung mit wachsender gesellschaftlicher Bedeutung: In welches Verhältnis sind im modernen Rechtsstaat das Grundrecht auf Religionsfreiheit und der Anspruch auf individuelle Selbstbestimmung, zwei wesentlichen Errungenschaften der Aufklärung, zu setzen? Mit Beiträgen von Heiner Alwart, Jens Haustein, Kristina-Monika Hinneburg, Miriam Rose, Manuel Vogel und Michael Wermke. [Secular Self-Determination versus Religious Heteronomy? Criticism of the Public Debate on the Rite of Circumcision] In the aftermath of a judgement by a regional court there was in 2012 an intensive public debate on the legitimacy of religious circumcision of boys, a central rite both of Judaism and Islam. The present volume is adressing this debate from legal, philosophical and theological perspectives analysing the understanding of the enlightenment which reveals itself in the arguments set forth by both the advocators and the opponents of the religious rite of circumcision. The authors see this debate as an expression of a growing social significance of the issue: what should be the relationship between the fundamental right to freedom of religion and the claim to self-determination (both fundamental achievements of the enlighenment) in a modern constitutional state?

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