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Bestellnummer: 9783518120156

Vor den Toren des Reichs

Autor
György Konrad
Verlag
Suhrkamp Verlag GmbH
Produktinformation
Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 206 Seiten, Sprache: Deutsch, Übersetzer: Hans-Henning Paetzke, Taschenbuch, 177 x 109 x 11mm
»Der Anspruch auf Integration, der Traum vom »großen Raum«, schwebt in der geopolitischen Region. Seit dem Römischen Reich Deutscher Nation spukt diese Idee von Zeit zu Zeit durch die Köpfe. Es beginnt ein neues Drama der Nationen und der
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Produktbeschreibung

»Der Anspruch auf Integration, der Traum vom »großen Raum«, schwebt in der geopolitischen Region. Seit dem Römischen Reich Deutscher Nation spukt diese Idee von Zeit zu Zeit durch die Köpfe. Es beginnt ein neues Drama der Nationen und der Nationalitäten. Die grolle Frage besteht darin, ob die europäischen Führer fähig sind, sich selbst zu überwinden, ob sie etwas von der Leidenschaftlichkeit einer europäischen Transzendenz besitzen. Die realen Entwicklungsprozesse der Integration gehen vonstatten. Kuropa wird so oder so entstehen. Der Willige wird vom Schicksal geführt, der Unwillige mitgeschleift.« György Konrád
Informationen zum Autor
György Konrád wurde am 2. April 1933 in der Nähe von Debrecen als Sohn einer jüdischen Familie in Ungarn geboren. Im Jahr 1944 entging er nur knapp seiner Verhaftung durch Nationalsozialisten und ungarische Pfeilkreuzler, die ihn ins Konzentrationslager Auschwitz deportieren wollten. Mit seinen Geschwistern floh er zu Verwandten nach Budapest und lebte dort in einer Wohnung unter dem Schutz der Helvetischen Konföderation. Die Ereignisse dieser Jahre beschrieb er in den Büchern Heimkehr und Glück . Konrád studierte in Budapest Literaturwissenschaft, Soziologie und Psychologie bis zum Ungarnaufstand 1956. Anschließend arbeitete er von 1959 bis 1965 als Jugendschutzinspektor für die Vormundschaftsbehörde eines Budapester Stadtbezirks. Nebenbei publizierte er erste Essays. Ab 1965 stellte ihn das Budapester Institut und Planungsbüro als Soziologen für Städtebau ein. Sein Romandebüt Der Besucher veröffentlichte er 1969. Seit dem Erfolg des Erstlingswerkes konzentrierte er sich auf die literarische Arbeit. In seinen Essays plädierte er für ein friedliches Mitteleuropa, das die Grenzen zwischen Ost und West überwinden solle. Als Demokrat und Dissident zählte er neben Václav Havel, Adam Michnik, Milan Kundera oder Pavel Kohout zu den wichtigsten Stimmen vor 1989. Weil er zwischen 1978 und 1988 nicht publizieren durfte, reiste er durch Westeuropa, Amerika und Australien. Das Publikationsverbot wurde erst 1989 aufgehoben.
Inhaltsverzeichnis
Strömendes Inventar. Weder Rache noch Vergebung. Schrecklich, oder lernen wir von den Schwalben. Vor den Toren des Reichs. Erwartung. Gibt es Schuldige ohne Geschädigte? Tanz um das Kind. Budapester Ambivalenzen

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