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Bestellnummer: 9783942281188

Wir wollen alles - Häuserkampf II

Die Hausbesetzungen in Hamburg

Verlag
Laika-Verlag
Produktinformation
Herausgeber: Karl-Heinz Dellwo, Willi Baer, Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 296 Seiten, Sprache: Deutsch, 220 x 150 x 30mm
Die HausbesetzerInnenbewegung >Ost < begeht ihr zwanzigjähriges Jubiläum, die HausbesetzerInnenbewegung >West < schaut auf dreißig Jahre zurück. Nutzungsverträge laufen aus, unter neuen Vorzeichen tauchen alte Fragen auf: Verhandeln oder
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Produktbeschreibung

Die HausbesetzerInnenbewegung >Ost < begeht ihr zwanzigjähriges Jubiläum, die HausbesetzerInnenbewegung >West < schaut auf dreißig Jahre zurück. Nutzungsverträge laufen aus, unter neuen Vorzeichen tauchen alte Fragen auf: Verhandeln oder (wieder)besetzen? In öffentliches/genossenschaftliches Eigentum umwandeln oder kaufen? Die alten Zeiten vergessen oder mit ihnen drohen? Vieles steht erneut auf dem Spiel und Prüfstand: Was ist aus den alten Zielen, aus den alten Ideen geworden? Wer hält an ihnen fest, wer verrät sie, wer bestimmt sie neu? >Die Stadt gehört uns < Über die Erblasten und prekären Besitzstände zurückliegender Häuserkämpfe hinaus entwickeln sich aktuell vielerorts neue Bewegungen und Konstellationen. Bürgerinitiativen, Recht auf Stadt-Bündnisse, Netzwerke und Stadtteilgruppen begehren mit verschiedenen Aktionsformen auf - von der Unterschriftensammlung bis zum Brandanschlag. Geht es (nur) darum, einen eigenen Kiez zu haben und/oder zu verteidigen? Gibt es eine Bewegung, die die Frage: Wie möchte ich, wie möchten wir leben? nicht länger individuell (also einkommensabhängig) löst, sondern als gesellschaftliche, als soziale Frage aufwirft? Die Luft drum herum wird dünner. Eine Orgie der Privatisierung von öffentlichen Räumen unterstreicht ein Staatsverständnis, das sich ganz auf seine Kernaufgaben gesundschrumpfen will: Der Schutz von Millionären (Bankenkrise/Rettungsschirm) und der Schutz vor den Loosern, die sich damit nicht abfinden wollen. Ist es wichtig, richtig und strategisch klug, so viel wie möglich in öffentlicher Hand zu halten? Redet man damit dem >Sozialstaat < das Wort, dem guten Staat, den es nie gab, nicht geben wird? Die Initiativen, die sich das Motto >Unternehmen Stadt übernehmen < gegeben haben, spielen gekonnt und vielsagend mit diesen knallharten Veränderungen und zarten Hoffnungen. Mit Texten von: Andrej Holm und Wolf Wetzel Zusatz mit über zehn Stunden Filmmaterial zu Teil I

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