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Bestellnummer: 9783933336897

Zwischen Kreuz und Hakenkreuz

Erinnerungen eines jungen Christen. 1933 - 1945

Autor
Jürgen Boeckh
Verlag
Zeitgut Verlag GmbH
Produktinformation
Herausgeber: Jürgen Kleindienst, Geisteswissenschaften/Kunst/Musik, 235 Seiten, Sprache: Deutsch, 215 x 138 x 23mm
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Alexander Demandt, Historiker, Ordinarius am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin.

¿Die Alten von heute sind die Jungen von gestern¿. J¿rgen Boeckh verfolgt in seinen Erinnerungen diesen banal scheinenden Gedanken
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Produktbeschreibung

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Alexander Demandt, Historiker, Ordinarius am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin. ¿Die Alten von heute sind die Jungen von gestern¿. J¿rgen Boeckh verfolgt in seinen Erinnerungen diesen banal scheinenden Gedanken konsequent: ¿Heute erscheint der Nationalsozialismus den J¿ngeren als eine Sache der Gestrigen, der Reaktion. Damals war es umgekehrt¿. ¿Die Zustimmung zum Nationalsozialismus war unter den Jungen und J¿ngeren am gr¿¿en und nahm zu den mittleren und ¿eren Jahrg¿en hin ab. F¿r einen gro¿n Teil der Bev¿lkerung waren Hitler und seine Gefolgsleute ja selbst junge M¿er. Hitler war noch nicht 44 Jahre alt, als er Reichskanzler wurde. Der einzige ¿tere aus seiner n¿ren Umgebung war Wilhelm Frick, seiner Herkunft nach kein typischer Nazi. Er war 55 Jahre alt, als er 1933 Reichsinnenminister wurde. Den Rivalen R¿hm, Jahrgang 1887, lie¿Hitler umbringen. ¿ter als er war noch Julius Streicher, 48 Jahre alt bei der Machtergreifung. Die anderen waren alle j¿nger: G¿ring gerade 40, Goebbels 35, He¿38, Himmler 32, Heydrich 28, Baldur von Schirach, der dann zum Reichsjugendf¿hrer gemacht wurde, erst 25 Jahre alt. Der Nationalsozialismus betrieb systematisch einen Kult des Neuen und einen Kult der Jugend.¿ Selbst zum Jahrgang 1922 geh¿rend, erlebte J¿rgen Boeckh diese Gef¿hle. Am 30. Januar 1933, dem Tag der Machtergreifung, war er neun Jahre alt. Aus b¿rgerlichem und konserva-tivem Hause stammend, wachsam und an vielem interessiert, faszinierte ihn in den Folgejahren die - wie er es damals empfand - dynamische Entwicklung des Nationalsozialismus mit seinen "jungen M¿ern". Dass er selbst nicht dazu stie¿ war der festen Verwurzelung mit der Kirche zu verdanken. Je mehr die Nazis die Kirchen ver¿tlich machten und in den Hintergrund dr¿ten, desto heftiger wuchs sein Widerstand gegen diese Bevormundung und Einmischung. "Ein bemerkenswertes Buch, das unter den Zeitzeugnissen einen eigenen Akzent setzt." Prof. Dr. Alexander Demandt
Informationen zum Autor
Jürgen Boeckh, geb. 1922 in Berlin. Kriegsteilnahme in Russland und Italien, 1945-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft. Danach Studium der Theologie, 1956 Ordination, seitdem Pfarrer in Berlin. 1959 Promotion zum Dr. theol. Mitglied des Leitungsgremiums der UNA SANCTA BERLIN. 12 Jahre Mitglied der evangelischen Provinzialsynode West-Berlin. Seit 1954 Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft. Jürgen Boeckh ist Verfasser verschiedener wissenschaftlicher und persönlicher Publikationen. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Berlin.

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