Asche in Händen

Asche aufs Haupt / In Sack und Asche gehen

Man meint es heute meist eher scherzhaft, wenn man sagt: »Ich streue mir Asche aufs Haupt.« Im Zeitalter der Öl- und Gasheizung ist der Sinn dieses Bildes wohl für viele schwer nachvollziehbar.

Die Redewendung kommt aus der Bibel, und in früheren Jahrhunderten hat man es im alten Israel und später auch im Christentum wirklich praktiziert: Wer in Trauer war oder Buße tun, also sein Leben ändern wollte, der hat sich tatsächlich Asche aufs Haupt gestreut.

Ein klein wenig ist davon in den katholischen Gottesdiensten zu Aschermittwoch übrig geblieben: Zu Beginn der Bußzeit vor Ostern bekommen die Christen da Asche aufs Haupt. Allerdings nur ein kleines bißchen, so als zartes Zeichen eben. Mit den großen Gesten der orientalischen Kultur kann man in unserer Kultur nicht so viel anfangen.


2 Sam 13,18-19

Alle Jubeljahre einmal

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Alles schon dagewesen / Nichts Neues unter der Sonne

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Am jüngsten Tag / Beim Jüngsten Gericht

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Asche aufs Haupt / In Sack und Asche gehen

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Wer's glaubt, wird selig

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Wie Schuppen von den Augen fallen / Vom Saulus zum Paulus

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Zur Salzsäule erstarren

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Quellen

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