Ein Mann hält eine Geldmünze zum Spenden

Sein Scherflein beitragen

Wenn man zu einer Aktion - zum Beispiel einer Spenden-Aktion - etwas beitragen will, dann sagt man manchmal: Ich will mein Scherflein beitragen. Wissen Sie, was ein Scherflein eigentlich ist? Eine kleine Münze.

Dass wir sie bis heute kennen, hängt mit einer Geschichte aus der Bibel zusammen: Jesus hat einmal im Jerusalemer Tempel beobachtet, wie die Leute Geld in den Opferkasten warfen. Und seinen Schülern gegenüber lobte er eine arme Witwe, die nur zwei kleine Münzen einwarf. Sie hatte damit fast alles weggegeben, während andere nur etwas von ihrem Überfluß weggaben.

Martin Luther hat den griechischen Begriff in der Geschichte von der Witwe mit dem mittelalterlichen Wort »Scherflein« übersetzt. Und so ist das Scherflein in die Redewendung gekommen.

Mk 12, 41-44

Alle Jubeljahre einmal

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Alles schon dagewesen / Nichts Neues unter der Sonne

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Am jüngsten Tag / Beim Jüngsten Gericht

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Asche aufs Haupt / In Sack und Asche gehen

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Auf Herz und Nieren prüfen

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Auf Sand gebaut haben

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Aug um Auge, Zahn um Zahn

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Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

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Bei Adam und Eva anfangen

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Das Land, wo Milch und Honig fließen

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Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

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Der Kelch geht an jemandem vorüber

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Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande

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Der Stein des Anstoßes

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Der »ungläubige« Thomas

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Die Ersten werden die Letzten sein

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Ein Buch mit sieben Siegeln

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Ein Herz und eine Seele

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Ein Koloss auf tönernen Füßen

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Ein salomonisches Urteil

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Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben

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Etwas fällt auf guten (fruchtbaren) oder schlechten Boden

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Feigenblatt / Listige Schlange

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Mit seinen Pfunden wuchern / Talent

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Nach mir die Sintflut

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Sich an die Brust schlagen

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Über den Jordan gehen

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Zu allem »Ja« und »Amen« sagen

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Zum Sündenbock machen / In die Wüste schicken

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Quellen

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