Madonna mit einem Rosenkranz über gefalteten Händen, Krone und weßem Gewand, umgeben von einem Blumenkranz mit weißen Blüten.

Marienmonat Mai

Bedeutung und Tradition von Maiandachten

Herkunft und Bedeutung

Seit dem Mittelalter hat die Kirche versucht, heidnische Maifeste in christliche Feierlichkeiten umzuwandeln. Aus diesem Grund wurde vermutlich der Mai zum Marienmonat umgedeutet: So sollte der schönste Monat des Jahres auch der »schönsten aller Frauen«, nämlich Maria, der Mutter Gottes, geweiht sein.

Aus dem farbenfrohen Aufblühen der Natur in dieser Zeit ergibt sich die Mariensymbolik des Monats Mai. Maria als Gottesmutter wird in der katholischen Spiritualität auch als erste und schönste Blüte der Erlösung, als »Frühling des Heils«, verehrt.

Marienstatue mit Rosenkranz über gefallteten Händen, weiß-goldenem Schleier und Sternenkranz.

Das Fest »Mariä Geburt« (8. September)

Die Kirche begeht alljährlich am 8. September das Fest Maria Geburt (auch »Mariä Geburt«…

weiterlesen...
Schwangere Maria umarmt Elisabet. Text: magnificat anima mea dominum.

Das Magnificat - Lobgesang Marias

Das Magnificat ist der Lobgesang Marias, den sie bei ihrer Base Elisabeth spricht, als…

weiterlesen...
Maria mit Sternenkranz mit Händen auf der Brust verschränkt umgeben von Engeln.

Das Hochfest »Mariä Empfängnis« (8. Dezember)

Jedes Jahr in der Adventszeit am 8. Dezember, genau neun Monate vor dem Fest der Geburt…

weiterlesen...

Brauchtum im Marienmonat Mai

Kennzeichnend für diesen Monat sind die traditionellen Maiandachten, welche allerorts gefeiert werden. Erstmals wurde eine solche im Jahre 1784 in der oberitalienischen Stadt Ferrara beim dortigen Kamillianer-Orden nachgewiesen. Von Italien ausgehend, verbreitetete sich diese Form der Marienverehrung im 19. Jahrhundert und setzte sich schließlich weltweit in der katholischen Kirche durch.

Im Jahr 1841 fand erstmals im deutschsprachigen Raum eine Maiandacht im Kloster der »Guten Hirtinnen« bei München statt. In nur kurzer Zeit folgten auch die deutschen Diözesen diesem Beispiel der Ordensschwestern. So ist es Brauch geworden, dass der Marienmonat am ersten Mai allerorts mit einer feierlichen Andacht eröffnet wird.

Dabei versteht man unter der Maiandacht einen Wortgottesdienst zu Ehren Marias. Zudem gibt es in vielen Kirchen einen so genannten »Maialtar«, auf dem eine mit Blumen und Kerzen geschmückte Marienstatue steht. In einigen katholischen Familien und Gegenden ist auch die Tradition einer häuslichen Andacht bekannt. Hierzu wird ebenfalls ein kleiner Maialtar aufgebaut, der mit einer Marienfigur oder einem Marienbild im Mittelpunkt geschmückt ist. Um diesen versammelt sich die Familie dann am Abend zum Rosenkranzgebet, um zu der Mutter Gottes zu beten.

Wandgemälde Maria besucht Elisabet.

Das Fest »Mariä Heimsuchung« (Visitatio Mariae)

Jährlich am 2. Juli bzw. am 31. Mai begeht die Kirche das Fest Mariä Heimsuchung (auch…

weiterlesen...
Medallion in den Händen einer Person, mit Darstellung Marias mit Herz, weißem Schleier und Sternenkranz

Das Fest »Unbeflecktes Herz Maria«

Das Fest Herz Maria (auch Herz Mariä) wurde in der katholischen Kirche früher am 22.…

weiterlesen...
Maria auf einer Wolke umgeben von Engeln, mit den Armen und Blick nach oben gerichtet.

»Mariä Himmelfahrt« (15. August)

weiterlesen...
Eine Reihe langer dünner brennender Kerzen vor einem Altar.

Was wir zu »Mariä Lichtmess« feiern (2. Februar)

weiterlesen...
Rosenkranz in übereinander gelegten Händen einer Person. Drei Sonnenblumen.

Rosenkranzfest & Rosenkranzmonat Oktober

Nach alter Tradition wird der Monat Oktober in der katholischen Kirche auch…

weiterlesen...
Marienstatue aus hellem Stein mit geöfnetten Händen umgeben von grünen Pflanzen.

Gedenktag »Unserer lieben Frau in Jerusalem« (21. November)

Jedes Jahr am 21. November begeht die katholische Kirche den Gedenktag »Unserer Lieben…

weiterlesen...

Quellen